Tätigkeitsbericht der FG "Umweltinformatik" des IKÖ


Uli Briefs

 

Die Fachgruppe - seit über einem Jahr aus einer kleinen Kerngruppe bestehend - hat sich an der einschlägigen Diskussion und damit verbundenen Aktivitäten zum Themenbereich "Einsatz moderner IuK-Technologien bei Aufgaben des Umweltschutzes" in verschiedenen Formen und bei entsprechenden Veranstaltungen beteiligt.Inhaltlich stand und steht dabei im Vordergrund die Abkehr von unrealistischen Ausstiegs- und Wendeszenarien und der Beitrag der Umweltinformatik zu einem praxis- und realitätsorientierten ökologischen Umbau der modernen Industrie- und Dienstleistungswirtschaft.

Früheren Richtungsentscheidungen in der FG folgend steht dabei der betriebliche Umweltschutz - insbesondere das Prinzip des "produktionsintegrierten Umweltschutzes" - und die Entwicklung eines ökologischen Informationsmanagements im Vordergrund. Dieser Ansatz berührt sich mit einer Orientierung, die der frühere NRW-Ministerpräsident Johannes Rau wie folgt formuliert hat: "Der ökologische Umbau ist kein Askese-Programm, sondern ein High-Tech-Projekt".

Die FG bzw. ihr Sprecher haben in diesem Zusammenhang - federführend für das IKÖ - an verschiedenen Aktivitäten der Initiative "IMD-Informationsgesellschaft-Medien-Demokratie" teilgenommen. Für den Kongreß "Machtfragen der Informationsgesellschaft" hat die FG eine Arbeitsgruppe zum Thema "Die Zukunft des Umweltschutzes in der Informationsgesellschaft"

und ein Forum zum Thema "Umweltschutz in der Informations-gesellschaft: Was ist jetzt zu tun?" organisiert und durchgeführt. Im Rahmen der zuvor angesprochenen Orientierung auf praxisnahe Ansätze hat auch eine Diskussion über verstärkte Zusammenarbeit mit dem Umweltverband der "Naturfreunde" begonnen. Erste Ergebnisse haben sich im Programm und in der Organisation der oben genannten Aktivitäten auf dem IMD-Kongreß niedergeschlagen.

In der nächsten Zeit wird die Verbreiterung der Mitgliedsbasis im Vordergrund stehen.

Thematisch wird u.a. eine verstärkte Einbeziehung von Mitbestimmungs- und Kompetenzbildungsfragen im betrieblichen Öko-Informationsmanagement ins Auge gefaßt.

Interessenten für die FG-Arbeit sind willkommen.