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Zum Medienspektakel bei Politikerauftritten



Dr. Christian Schicha

Einleitung

Der Auftritt von Politikern in den Medien ist oftmals einer Dramaturgie unterworfen, der eine Koordination entsprechender Berater vorausgegangen ist. Aufgrund der Abhängigkeit von Wählerstimmen schrecken Politiker nicht davor zurück, neben den gängigen und schon fast langweiligen Ritualen symbolischer Politikinszenierung auch neue Wege zu gehen, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu erhalten. Dabei wird z.T. der Boden der politischen Bühne zu verlassen, um auch im Unterhaltungsprogramm eine Rolle in der Hoffnung zu spielen, neue Wählerschichten zu erreichen. Vereinzelte Auftritte von Politikern im "außerpolitischen Medienbereich" sind bislang zwar längst nicht die Regel, nehmen jedoch quantitativ zu. Diverse Karnevalsorden werden immer wieder gerne publikumswirksam an Politiker überreicht.

Auch sogenannte "Seifenopern" sind vor Politikerauftritten nicht mehr sicher. CDU-Zukunftsminister Rüttgers spielte sich selbst in der Serie "Unter uns" und beim Dreh der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ) waren sowohl Berlins Oberbürgermeister Eberhard Diepgen als auch Sachsens Ministerpräsident Manfred Stolpe zu Gast.

Neben seinem Gastauftritt in der gewohnten Rolle als Ministerpräsident im ZDF-Mehrteiler "Der große Bellheim" hat nun auch der Kanzlerkandidat der SPD ein Auge auf die Erstwähler geworfen und ist in der Daily-Soap GZSZ aufgetreten (vgl. Ziegler 1998). Gerade Gerhard Schröder ist schon aufgrund seiner Bewerbung um die Kanzlerschaft und seiner damit verbundenen Medienpräsenz in den Blickpunkt der öffentlichen Debatte geraten. Politische Gegner wie Wolfgang Schäuble werfen ihm vor, keine inhaltlichen Aussagen zu Sachthemen zu machen, sondern vielmehr einen inhaltsleeren Showwahlkampf zu betreiben. Daß die professionell gesteuerte Darstellung in den Medien durchaus eine positive Wirkung besitzt, dokumentiert der Wahlerfolg des "Medienpolitikers" Tony Blair, der u.a. durch eine geschickte Medieninszenierung seiner eigenen Person die Zustimmung der englischen Bevölkerung errreicht hat. Dieser "Blair-Effekt" (Meyer 1996) soll aus der Perspektive der Sozialdemokratie durch eine entspechende Medienstrategie gleichsam auch auf deren Kanzlerkandidaten übertragen werden.

Der letzte SPD-Parteitag, auf dem Schröder offiziell zum Kanzlerkandidaten gewählt wurde, geriet zu einem Medienspektakel erster Ordnung. Nach dem Motto "Je kürzer die Show, je starrer der Ablauf, desto weniger Platz für kritische Worte" (Franz 1998) wurde keine inhaltliche Debatte geführt, sondern vielmehr eine perfekte Inszenierung nach einer Dramaturgie über die "Bühne" gebracht, die von mehreren Seiten auch aus den Reihen der SPD als Ritual einer Politikshow heftig kritisiert wurde. Nicht inhaltliche Debatten, sondern Verbrüderungsszenen, die laut innerparteilichem Regieplan u.a. das Winken zu den Delegierten zwischen Lafontaine und Schröder bis zum Abklingen der Musik vorsahen, dominierten das Geschehen. Im FOCUS war nur noch von einem "Inthronisierungsparteitag" (Markwort 1998) die Rede.

Während die Juso-Vorsitzende Andrea Nahles beklagte, daß eine derartig präsentierte Form eines Parteitages undemokratisch sei, räumte der Fraktionsvorsitzende Scharping ein, daß er den "Einmarsch" von Schröder und Lafontaine durch die Reihen der Delegierten als zu "lang" empfunden habe. Er vergaß hingegen nicht zu betonen, daß die SPD nicht nur aus "Styling", sondern auch aus "politischen Werten und Zielen" (Franz/Rulff 1998) bestehe.

Lenk (1996) merkt hierzu an, daß ein kritischer Dialog durch einen periodisch auftretenden "Theaterdonner" der politischen Akteure in den Medien ersetzt wird. Es scheint sich eine Tendenz abzuzeichnen, daß die Herstellung und Darstellung von Politik zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung immer enger zusammenrücken (vgl. Sarcinelli 1998).

Das Auftreten der Politiker hat die Medien offenkundig so beeindruckt, daß biblische Assoziationen bei der Berichterstattung über den SPD-Parteitag zu lesen waren. So war im SPIEGEL von einer "Prozession" (Leinemann 1998) die Rede. Die WELT am SONNTAG verwies auf "biblische Zeiten" in Bezug auf das "Gloria" durch den "Partei-Messias-Schröder". Ein kleines Mädchen reichte dem "frisch gesalbten" Kanditaten auf dem Parteitag im roten Kleid zwei rote Rosen (vgl. Schelling 1998).

Die Bezeichnung "Der Göttliche" als Namenszug hält der STERN jedoch auch aus der Perspektive der Genossen dann doch für übertrieben (vgl. Posche 1998).

Im folgenden werden einige zentrale Begriffe und Beispiele diskutiert, die sich mit dem Phänomen der symbolischen Politikinszenierung und einigen damit verbundenen Beispielen auseinandersetzen.


Inszenierung

Stefan Müller-Doohm und Klaus Neumann (1995) haben in ihrem Aufsatz über Kulturinszenierungen darauf hingewiesen, daß unter diesem Stichwort "Inszenierung" in den einschlägigen Lexika wenig Material zu finden ist. Fündig wird man hingegen bei der verwandten Bezeichnung "Szene" im Kontext der Bühne des Theaters. Es handelt sich dann um einen Auftritt in einem öffentlichen Raum. Im Theater stellen inszenierte Stücke eine Konvention dar, nach der das Publikum zu einer festgelegten Zeit und an einem bestimmten Ort eine künstlerische Darbietung rezipiert. Diese Form der Inszenierung ist von vornherein zwischen den Akteuren auf der Bühne und dem Publikum verabredet und muß nicht weiter problematisiert werden. Neben den Theateraufführungen sind musikalische Darbietungen und Sportverantstaltungen ebenfalls inszeniert, wobei das Ergebnis von Sportereignissen in der Regel offen ist. Diese Nicht-Vorhersehbarkeit des Resultates macht schließlich den Reiz dieser Veranstaltungen aus.

Es kommt darauf an, zwischen zwei Formen von Inszenierungen zu differenzieren. Zum einen gibt es die "verabredeten" Inszenierungen aus dem Theater- und Sportbereich, zum anderen existieren Inszenierungsformen, die in ihrer suggerierten Absicht zufolge als etwas anderes, z.B. als Politikvermittlung, auftreten.

Verläßt man den künstlerischen Kontext, so erhält die Bezeichnung des "sich in Szene setzen" primär negative Konnotationen. Es herrscht dann der Vorwurf vor, daß derjenige, der sich um des dramatischen Effekts wegen in Szene setzt, ein Wichtigtuer ist oder Streit sucht, also jemandem "eine Szene gemacht hat".

Neben dieser Ebene von Vorwürfen kann dann auch Bewunderung zum Ausdruck gebracht werden, sofern sich jemand "geschickt in Szene gesetzt" oder die "Szene beherrscht" hat (vgl. Müller-Doohm/ Neumann-Braun 1995). In diesem Kontext strahlt der inszenierende Akteur Souveränität aus; er arrangiert als "Herr des Geschehens" entsprechende Maßnahmen und hält alle Fäden in der Hand. Diese Kompetenzen werden vor allem von Politikern erwartet.

Sofern man diese Überlegungen auf die Ebene der Politik überträgt, bietet es sich an, kurz auf die Konzeptionen des Politikwissenschaftlers Murray Edelman einzugehen, der bereits seit Mitte der sechziger Jahre Mechanismen und Wirkungsweisen politischer Darstellung unterschieden hat. Edelman differenziert zunächst zwischen der instrumentellen Dimension, bei der tatsächliche Konsequenzen und Effekte politischer Handlungen analysiert werden und der expressiven Dimension derselben Handlungen. Dort geht es stärker um die Wirkung der entsprechenden Handlung für die Öffentlichkeit und die damit zusammenhängenden kommunikativen Effekte wie Beruhigung oder Reizung durch diese Handlungen (vgl. Edelman 1976). An diesem Punkt kommen u.U. rhetorische und inszenatorische Momente zum Tragen.


Medieninszenierung

Als Beispiel für eine politische Medieninszenierung kann das Duell der amerikanischen Präsidentschaftsanwärter Kennedy und Nixon bei einem Streitgespräch kurz vor der Wahl angeführt werden. Diese legendäre Fersehdebatte vom 26.9.1960 soll den Sieg von Kennedy bei der Wahl letztendlich entschieden haben. Während Kennedy durch sein äußeres Erscheinungsbild einen gute Figur machte und auf dem Bildschirm einen frischen, konzentrierten und kompetenten Eindruck hinterließ, vermittelte Nixon, schon aufgrund der unvorteilhaften Beleuchtung, eine müde und unsichere Verfassung. Schließlich entstanden Gerüchte, daß die Maskenbildner mit Kennedy sympathisierten und Nixon entsprechend unansehnlich geschminkt hätten. Es war sogar von Sabotage die Rede. Der Mythos vom korrupten Maskenbildner scheint hingegen ebenfalls inszeniert worden zu sein. Tatsächlich waren diese Schlagzeilen ungerechtfertigt. Vielmehr hatte Nixon zum Zeitpunkt des Fernsehduells gerade eine Krankheit überstanden und vermittelte daher optisch nicht den besten Eindruck. Zudem verzichtete er auf eigenen Wunsch hin auf die Unterstützung der Maskenbildner.

Meinungsforscher kamen später zu dem Ergebnis, daß dieser mißglückte Auftritt des republikanischen Kanditaten Nixon u.U. sogar eine wahlentscheidende Dimension zugunsten des Demokraten Kennedy besaß. Während die Zuschauer an den Fernsehgeräten das Auftreten von Kennedy positiver bewerteten als das seines republikanischen Kontrahenten, haben die Radiohörer insgesamt die Argumentation von Nixon für überzeugender gehalten. An diesem Punkt zeigt sich der dominierende Einfluß der Bilder zu Lasten der Wortbeiträge.

Ein weiteres in diesem Zusammenhang angeführtes Beispiel einer Politikerinszenierung führt zum ehemaligen amerikanischen Präsidenten Roland Reagan. Er galt in den USA über mehrere Jahre hinweg als mittelmäßiger Schauspieler und avancierte zum Politiker, der die Regeln des bewegten Bildes während seines erlernten Berufes eingeübt hatte. So wirkte er im Rahmen seiner Publi-kumsdarstellung zumeist souverän, sofern er sich in aufgezeichneten Reden an die Nation, an die amerikanische Bevölkerung wandte. Der optische Eindruck stimmte ebenso. Auch im hohem Alter bestach er durch erstaunlich volles und dunkles Haar, redete ruhig und kontrolliert und drückte durch sein allgemeines Erscheinungsbild Kompetenz und Souveränität aus.

Als "big communicator" erschien er als die ideale Besetzung eines Politikers im Fernsehzeitalter. Er vermittelte weniger argumentative Klarheit, sondern pathetische Emotionen; es kam bei seinen Äußerungen weniger auf eine rationale Darlegung an als auf die visualisierte Wirkung.

Die positiven Attribute ließen sich in der direkten "Konfrontation" mit Journalisten in der Form oft nicht aufrecht erhalten. In Pressekonferenzen litt dieser souveräne Eindruck aufgrund mangelnder Kompetenz des Politikers. Der Präsident hatte Schwierigkeiten beim direkten Kontakt mit er Presse. Er brachte wichtige Resolutionen der Vereinten Nationen durcheinander, verwechselte relevante Entscheidungen des obersten Gerichtshofes, beantwortete Fragen zur konventionellen Abrüstung mit Ausführungen zur nuklearen Abrüstung u.s.w. Um spontane Fragen von Reportern vor seinem Flug mit den Hubschrauber von Washington nach Camp David zu verhindern, wurden die Rotoren des Hubschraubers angelassen. Der dadurch erzeugte Lärmpegel verhinderte somit den verbalen Austausch zwischen Reagan und der Presse.

Trotz der skizzierten Defizite wird Reagan bis heute als überaus erfolgreicher Politiker gehandelt (vgl. Schwarzenberg 1980).

Symbolische Politikinszenierung

Als Symbole werden codierte Signale klassifiziert, deren Sinngehalt sich nur demjenigen erschließt, der den Code entschlüsseln kann (vgl. Voigt 1989). Während z.B. eine Natio-nalflagge für den einen ein heiliges Symbol darstellt, ist sie für den anderen nichts mehr als ein mehrfarbiges Tuch. Symbolische Politik wird gerade im Zeitalter der massenmedialen Vermittlung immer wichtiger. Sie "verdichtet komplexe Sachverhalte zu handhabbaren Bedeutungsträgern" (Arnold/ Fuhrmeister/Schiller 1998).

Das Pflanzen von Bäumen steht für eine innovative Politik, die durch konkrete Projekte zukunftsorientierende Maßnahmen für zukünftige Generationen "anpackt". Sofern Autobahnen für den Verkehr zugelassen werden, werden im Rahmen entsprechender Feierstunden Bänder durchschnitten, um die Eröffnung der neuen Teilstrecke zu dokumentieren. Symbolische Akte von Politikern treten durch Grundsteinlegungen und dem Pfanzen von Bäumen auf. Das Tragen von Babys soll die Kinderfreundlichkeit der Mandatsträger in den Blickpunkt rücken.

Politiker zeigen gerne auch Kompetenzen außerhalb des politischen Kontextes. Sie suggerieren dadurch Volksnähe und Kulturbeflissenheit. So demonstrierte der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel durch Gesang ("Hoch auf dem gelben Wagen") sein musikalisches Vermögen, das nur noch durch gepflegtes Klavierspiel des Ex-Bundeskanzlers Helmut Schmidt mit dem Pianisten Justus Franz in den Medien übertroffen wurde.

Solche Aktionen haben für Politiker den Vorteil, daß sie sich der entsprechenden Aufmerksamkeit der Medien sicher sein können. Ein Prototyp des aktionistischen Politikers finden wir innerhalb der FDP bei Jürgen W. Möllemann, der gerne die Gelegenheit nutzt, um durch Fallschirmabsprünge oder Auftritte in Spielshows für sich selber zu werden.

Neben diesen symbolischen Tätigkeiten haben sich weitere Formen der Inszenierung herausgebildet, durch die eine erfolgreiche Politikgestaltung suggeriert werden soll. Politiker reagieren auf Gefährdungsvermutungen, indem sie sich - mehr oder weniger glaubhaft - potentiellen Risiken aussetzen. Das bekannteste Beispiel in diesem Kontext bot der ehemalige Umweltminister Töpfer, der einen kurzen Rheinabschnitt durchschwamm, um auf die seiner Auffassung vorhandene gute Wasserqualität des Flusses hinzuweisen. Er rückt mit dieser Aktion die, seiner Auffassung nach wirksame Umweltpolitik der Bundesregierung in den Blickpunkt.

Makabere und vermeintlich spektakuläre Züge haben hingegen die demonstrative Einnahme von Mahlzeiten bei Politikern von englischem Rindfleich. Auch hier soll die Ungefährlichkeit der entsprechenden Lebensmittel dokumentiert werden.

Da die meisten Politiker auf solche Inszenierungen verzichten und in nicht öffentlichen Gremien unspektakulär ihre Arbeit verrichten, werden die skizzierten Inszenierungstechniken von den Medien dankbar angenommen.

Boorstin hat 1961 in diesem Kontext die Kategorie "Pseudoereignisse" in die Debatte geworfen. Darunter versteht der Autor das Phänomen einer Inszenierung, daß die Medien dazu bewegt, über ein spezifisches Ereignis zu berichten. Nicht spontane Katastrophen wie z.B. Flugzeugunglücke motivieren zur Berichterstattung, sondern Ereignisse und Themen werden arrangiert. Zahlreiche Pressekonferenzen liefern ein gelungenes Beispiel für Pseudoereignisse. Es werden Neuigkeiten suggeriert, die jedoch ausschließlich für den Pressetermin aus strategischen Motiven inszeniert worden sind.


Fazit

Sofern sich die Inszenierung auf die Form der Präsentation beschränkt und die Vermittlung inhaltlicher Informationen und Argumentation darunter nicht leidet, scheint mir das Verfahren symbolischer Politikinszenierung und rituellen Handlungen etwa im Wahlkampf durchaus legitim zu sein. Es scheint kein Weg daran vorbei zu führen, Visualisierungs-, Inszenierungs-, und Unterhaltungspräferenzen der Medienrezipienten zunächst einmal empirisch zur Kenntnis zu nehmen. Die Umsetzung dieser Präferenzen durch die Politiker verliert jedoch dann ihre Legitimität, sofern Meldungen und Berichte verfälscht oder vertuscht werden bzw. bewußt mit Täuschungen gearbeitet wird, um bestimmte moralisch fragwürdige Ziele durchzusetzen. Es muß zwar zur Kenntnis genommen werden, daß die Form den Inhalt prägt und daß die Wirksamkeit auch von politischer Information und Argumentation darauf angewiesen ist, wer sie präsentiert und wie sie präsentiert wird. Gerade die so oft beklagte "Politikverdrossenheit" kann unter Umständen dadurch eingedämmt werden, wenn Poliker sich publikumswirksameren Präsentationsformen bedienen, die jedoch das unspektakuläre Geschäft der Sachpolitik und deren Vermittlung nicht ersetzen können.

Literatur:

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Arnold, Sabine R.; Christian Fuhrmeister; Dietmar Schiller
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Meyer, Thomas
: Der Blair-Effekt, in: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 12/1996, S. 1064-1069

Müller-Doohm, Stefan; Klaus Neumann-Braun
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: Politische Inszenierung im Kontext des aktuellen Politikvermittlungsgeschäfts, in: Arnold/Fuhrmeister/Schiller (Hg.) 1998, S. 146-157

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